KRK 2024

Nachdem uns KRK / Baska 2023 so gut gefallen hat, fahren wir im September 2024 wieder nach Baska. Diesmal gibt es aber schlechte Vorzeichen. Bei uns zu Hause wurde ein Vb Regentief vorausgesagt.  
Vorsorglich prüfe und reinige ich alle Abflüsse und Überläufe im und rund ums Haus, falls es wirklich stark regnet. Wird schon nicht so schlimm werden!

Wir fahren Freitags bei Regen weg. Es regnet bis Zagreb, danach wird es trocken. Zu Hause verbringt unsere Tochter das Wochenende in unserem Haus. In Baska angekommen, telefonieren wir mit ihr und sie schickt erste Bilder vom Bach. Wasser ist hoch, aber ich habe ihn schon höher gesehen. Geht schon!

Samstag gehen wir in Baska einkaufen, das Wetter ist aber nicht prickelnd. Von Baden oder Sonnen keine Rede. Am Abend werfen wir bei 12 Grad den Griller an. So habe ich mir Spätsommer nicht vorgestellt.
Unsere Tochter berichtet uns, das der Bach weiter gestiegen ist und die Feuerwehr laufend Kontrollfahrten macht. Die Urlaubsentspannung ist weg bevor sie noch da war.
Sonntag Morgen verlässt unser Tochter das Haus, weil sie Angst hat, nicht mehr über die Brücke zu kommen. Kurz entschlossen brechen wir den Urlaub ab und machen uns auf den Weg nach Hause. Bis Wr. Neustadt ist es problemlos und trocken.
Dann beginnt die Odysee. Südautobahn wegen Überflutung gesperrt. Es dauert 3 Stunden bis wir die Sperre umfahren haben. Dann nächste Meldung: Westausfahrt und Unterführung Hadersdorf gesperrt. Scheisse!
Über die Tangente und Donauufer Autobahn nach Stockerau – Abfahrt Richtung Tulln gesperrt. Durch Stockerau durch und über die Dörfer nach Tulln. Von Tulln nach Hause – Straßensperre in Chorherrn. Mir reicht es. Wir fahren trotz Sperre durch Chorherrn nach Wilfersdorf. Hier ist dann endgültig Schluß. Über die Straße liegen zahlreiche Schläuche, die das Hochwasser in den Bach pumpen. Die letzten Meter gehen wir zu Fuß. Hoffentlich hat das Hochwasser bei uns nichts angerichtet.
Eine erste Kontrolle wir sind erleichtert, aber der halbe Ort wurde überschwemmt.
Die ganze nächste Woche verbringe ich bei der Feuerwehr um den Betroffenen zu helfen.

Gott sei Dank, dass wir verschont blieben!